Wie wir Brücken bauen? Im Flug!

Wie wir Brücken bauen? Im Flug!

Seit mehr als 25 Jahren baut die britische Firma CTS Brücken. Lange Zeit nur aus Stahl und Holz, inzwischen aber auch aus GFK. Im Sommer 2013 wurden zwei Brücken in Schottland mit unkonventionellen Mitteln installiert.

Als CTS Bridges 1988 in Huddersfield, West Yorkshire, gegründet wurde, war GFK den meisten Brückenbauern zwar ein Begriff, aber wohl kaum als brauchbare Alternative zu herkömmlichen Brückenbaustoffen. Seither hat sich der hochfeste Leichtbauwerkstoff neben vielen anderen Bereichen auch im Brückenbau bewährt. Zur beiderseitigen Zufriedenheit verwendet auch CTS seit einiger Zeit Fiberline-Produkte für Leichtbaubrücken. Jüngst wurden zwei davon beim schottischen Earlsburn Reservoir errichtet.

Unzugängliches Gelände
Da der von Scottish Water betriebene Stausee Earlsburn Reservoir nicht über Straßen erreichbar ist, stellte der Austausch von zwei bestehenden Wartungsbrücken eine besondere logistische Herausforderung dar.

CTS-Direktor Simon Newby: "Weder LkW-Transport noch Kraneinsatz waren möglich, also wählten wir den Helikopter-Einsatz als eine auch für unseren Kunden wirtschaftlich vertretbare Lösung. Auf diesem Hintergrund optimierten wir das Gewicht der Konstruktion so, dass die vormontierten Traversen von einem relativ kleinen Hubschrauber mit Einfachrotor installiert werden konnten."

Die beiden Aufleger haben Spannweiten von bis zu 13,5 m und wiegen weniger als 850 kg. Vergleichbare
Stahlkonstruktionen haben das 3-4-fache Gewicht. Die Installation der Aufleger war in drei Stunden erledigt. Anschließend montierten CTS-Mitarbeiter das Brückendeck aus Fiberline HD-Planken.

"Entscheidend war das niedrige Gewicht von GFK. Nur so war die Heli-Lösung wirtschaftlich machbar. Aber auch die dauerhafte Haltbarkeit der Konstruktion war angesichts des feuchten Umfelds ein wichtiges Argument. Die bestehenden Stahlbrücken waren so rostig, dass der Kunde eine beständigere Konstruktion wünschte, aus korrosionsfreien Bauteilen, die keine regelmäßige Oberflächenbehandlung erfordern", erläutert Simon Newby.

Vorteile überzeugen, sind aber noch nicht ins allgemeine Bewusstsein gedrungen
Die GFK-Konstruktion von Fiberline hat alle Erwartungen erfüllt. Nach Auffassung von CTS besteht das größte Hindernis für den breiten Durchbruch von GFK-Brücken im fehlenden Wissen und Bewusstsein um die eindeutigen Vorteile des leichten, hochfesten und –beständigen Materials.

Simon Newby: "Wir müssen den Kunden die günstige Gesamtbilanz von GFK-Konstruktionen vor Augen führen. Diese ständige Aufgabe wird zwar mit jedem erfolgreichen GFK-Brücken-Projekt ein wenig leichter, aber traditionelles Denken sitzt tief. Deshalb müssen wir die Vorzüge von GFK immer wieder hervorheben. Beispielsweise sind die wirtschaftlich durchführbaren Spannweiten bei GFK wesentlich größer als bei Holz. Gleichzeitig ist die Verarbeitung von GFK-Profilen genau so einfach wie bei Holz. Und Schutzanstriche sind beim korrosionsfreien GFK komplett überflüssig."

Möchten Sie mehr über leichte, starke und dauerhafte Brückenlösungen erfahren, informieren wir Sie gern ausführlich

Concrete and Timber Services Ltd
Abbey Road, Shepley, Huddersfield,
West Yorkshire, HD8 8BXTel: +44 1484 606416
enquiries@ctsbridges.co.uk
www.ctsbridges.co.uk