Fiberline Composites geht mit CE-Kennzeichnung voran

Fiberline Composites geht mit CE-Kennzeichnung voran

Fiberline Composites kann als weltweit erstes und einziges Unternehmen ab Mai 2018 eine CE-Kennzeichnung für Konstruktionsprofile aus glasfaserverstärkten Kunststoffen vorweisen. 

Bei den konventionellen Baumaterialien wie Stahl und Beton sind CE-Kennzeichnungen seit Jahrzehnten üblich. Und dass Fiberline Composites diese Kennzeichnung jetzt auch für ein vollständiges Sortiment an Profilen aus Verbundwerkstoffen vorweisen kann, ist ein Nachweis für die Eigenschaften der Materialien. 

„Die CE-Kennzeichnung ist bahnbrechend und bringt uns in eine neue Liga. Unsere Kunden können damit die Eigenschaften von Verbundwerkstoffen mit anderen Baustoffen vergleichen und sicher sein, dass sie der Qualität unserer Produkte vertrauen können“, erklärt Torben Rønlev, Vice President Building & Construction bei Fiberline Composites.

Laut ETA-Danmark, dem unabhängigen Prüforgan, das die Konstruktionsprofile von Fiberline Composites bewertet hat, ist die CE-Kennzeichnung für Fiberline von hohem Wert:

„Wenn man wie Fiberline ein innovationsstarkes Unternehmen im Bereich der tragenden Konstruktionen ist, hat eine glaubwürdige und anerkannte Dokumentation und Kennzeichnung, die von einem unabhängigen Dritten verliehen wurde, einen hohen Wert, da sie die Qualitäten und Eigenschaften der Fiberline Produkte bestätigt,“ äuβert Thomas Bruun, Geschäftsführer von ETA-Danmark.

Darüber hinaus ist Thomas Bruun der Ansicht, dass es für die Vermarktung innerhalb der EU für Fiberline ein großer Vorteil ist, über eine Dokumentation zu verfügen, die eine gemeinsame EU-Sprache spricht.

Ein langer Prozess
Das Verfahren zur Erlangung der Kennzeichnung hat einige Zeit in Anspruch genommen, da Verbundwerkstoffe immer noch als neues Material in der Bauindustrie gelten und es daher keine harmonisierten Normen für das Material gibt. In der Zusammenarbeit zwischen Fiberline und ETA-Danmark haben daher beide Parteien ihre jeweiligen Kompetenzen eingebracht:

„Fiberline hat als hoch professionelles Unternehmen mit Wissen über das Material beigetragen, und wir haben uns um technische Informationen über die Europäische Technische Bewertung (ETA) und den Dialog mit den wichtigsten Akteuren gekümmert – und diese Vorreiterfunktion wird ETA auch späterhin zugutekommen,“ sagt Thomas Bruun.

Weg frei für nachhaltiges Bauen
Die CE-Kennzeichnung ist eine Garantie dafür, dass die Produkte das halten, was der Hersteller verspricht und dass sie den geltenden Qualitäts- und Gesetzesvorschriften in den EWR-Ländern entsprechen. Mit der CE-Kennzeichnung wird es daher einfacher, eine Genehmigung für den Bau mit Konstruktionsprofilen von Fiberline Composites zu erhalten.

„Unsere Produkte haben nach wie vor die gleichbleibend hohe Qualität, für die wir schon immer bekannt waren. Unsere Kunden erhalten jetzt aber auch eine vertrauensschaffende Kennzeichnung, die es einfacher macht, Verbundwerkstoffe in nachhaltigen Gebäuden überall in der EU einzusetzen“, so Torben Rønlev.  

Über die CE-Kennzeichnung
Da zwei Kennzeichnungen auf Bauprodukten rechtlich nicht zulässig sind, hat Fiberline Composites anstelle der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) eine Bauartgenehmigung erhalten, die ebenso wie die abZ eine Zulassung zur Anwendung unserer Produkte in der deutschen Baubranche darstellt.