Große Fassadenelemente werten Sygehus Vendsyssel auf

Große Fassadenelemente werten Sygehus Vendsyssel auf

Dem markantesten Gebäude des Krankenhauses im nordjütländischen Hjørring verleihen 3 x 4 m große Verbundelemente aus GFK-Profilen mit verklebtem Flachglas ein neues Gesicht. Im Oktober/November soll der grundlegende Wandel von Architektur und Energieeffizienz vollzogen sein.

Im Rahmen des Perspektivplans für die vier Standorte (Brønderslev, Frederikshavn, Hjørring und Skagen) des Sygehus Vendsyssel wird das höchste Gebäude am Standort Hjørring derzeit einer Energiesanierung mittels vorgehängter Glasfassade unterzogen.

Das „Gebäude 40" beherrscht das Bild des Krankenhauskomplexes in Hjørring. Als eins der neueren Gebäude wurde es 1989 in Betrieb genommen, während mehrere der anderen Bauten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen. Mit dem neuen Klimaschirm aus großen selbsttragenden Glaselementen der Schweizer Firma Glas Trösch wird die Energieeffizienz von „Gebäude 40" den Anforderungen der dänischen Baunorm BR2020 entsprechen. Die GFK-Profile stammen von Fiberline. Fjelsø Entreprise A/S übernahm die Montage.

Schlicht und einfach modern: Structural Glazing

Structural Glazing nennt sich das Verfahren, das sich bereits in einer Reihe von Bauvorhaben bewährt hat, u.a. auch am Hauptsitz von Fiberline im dänischen Middelfart.

Die Methode hat mehrere Vorteile:

  • Hohe Gestaltungsfreiheit erlaubt bestechend einfache und schlanke Lösungen
  • Gute Statik der selbsttragenden Konstruktion
  • Hohe Energieeffizienz/Wärmedämmung von Glas und GFK
  • Instandhaltungsfreie Außenfassade
  • Schnelle Montage

Für die Energiesanierung werden die bestehenden Balkons und Sonnenschutzeinrichtungen entfernt. Die Thermoverglasung der Fenster wird durch Thermoscheiben mit integrierter Licht- und Blendschutzregelung ersetzt.

Zusammen mit der vorgehängten Fassade ergibt sich eine Lösung, die sich durch minimale Instandhaltung sowie helle und saubere Optik auszeichnet.