GFK-Planken bewähren sich in Kopenhagener Kläranlage

GFK-Planken bewähren sich in Kopenhagener Kläranlage

Die Kopenhagener 'Lynetten' – eine der größten Kläranlagen Nordeuropas – hat Korrosion zerstörte Planken aus Aluminium durch solche aus GFK ersetzt. Das Ergebnis belegt: Glasfaserverstärkter Kunststoff ist aggressiven Umgebungen wesentlich besser gewachsen als Aluminium.

An die Abdeckung von Belüftungstanks werden hohe Ansprüche gestellt. Herkömmliche Materialien können der hohen Konzentration von Schwefelwasserstoff und anderen aggressiven Luftarten nicht standhalten. Sie werden schnell durch Korrosion geschwächt und stellen dann ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

Die optimale Lösung
Entschied man sich, korrodierte Alu-Planken durch Fiberline-Planken vom Typ HD zu ersetzen. Insgesamt 1200 qm wurden ersetzt. Der für das Projekt verantwortliche Werkmeister Kenn Overgaard ist sich sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben:

Unserer Erfahrung nach leiden Aluminium und galvanisierter Stahl äußerst stark unter dem korrosiven Milieu der Kläranlage. Auch die Beschläge werden schnell unbrauchbar. Auf längere Sicht stellen GFK-Bauteile, die bekanntlich beständig sind gegen u.a. Schwefelwasserstoff, die einzig richtige Lösung dar.“

Für das stark zunehmende Interesse an GFK-Bauteilen sieht Technical Solution Manager Klaus Folkmann mehrere Gründe:

In erster Linie haben viele Kunden die günstigen Werkstoffeigenschaften von GFK eingesehen: hohe Festigkeit bei niedrigem Gewicht, Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit etc. Aber für Viele spielt der Umwelt- und Klimaschutz auch eine zunehmende Rolle. GFK erfordert weit weniger Herstellungs- und Verarbeitungsenergie als herkömmliche Werkstoffe.

Einfache und schnelle Verarbeitung
Ein weiterer Vorteil ist die einfache und schnelle Verarbeitung. Sägen, Fräsen oder Bohren erfolgen mit gewöhnlichen Elektrowerkzeugen. Dies minimiert nicht nur die unmittelbaren Montagekosten, sondern erleichtert auch spätere Änderungen.

Kopenhagener Kläranlage 'Lynetten':
Mechanische, biologische und chemische Reinigung der Abwässer von rund 650.000 Menschen. Das von organischen Bestandteilen, Phosphor und Stickstoff befreite Wasser wird durch zwei 1,5 km lange Rohre in den Öresund geleitet. Diffusoren sorgen für effiziente Vermischung mit dem Meerwasser.