Belüftete Fassaden machen Sinn

Belüftete Fassaden machen Sinn

Bei den überall in Europa anstehenden Energiesanierungen lohnt es sich, es nicht beim Auswechseln von Türen und Fenstern zu belassen. Noch deutlichere Verbesserungen der Energieeffizienz erzielt man durch Fassadenrenovierung – wenn man das richtige Verfahren wählt.

Mangelhafte Trocknung und Feuchteschäden sind zunehmende Probleme, die durch Energiesanierung mittels hoch isolierender Materialien häufig noch verstärkt werden. So leiden Vormauern aus Ziegelschalen oder Beton oft unter der Tatsache, dass die Wärmezufuhr aus dem Inneren des Hauses und damit auch die laufende Trocknung der Vormauer stark reduziert werden.

Belüftete Fassaden stellen eine gesündere Alternative dar. Eine beispielhafte Lösung kam beim ’Coat House’ im dänischen Kolding zum Einsatz (siehe Abb. 1).

Abb.1:
Vent. -> Luftstrom 1. Fiberline-Fassadenprofil 2. Fiberline-Montageprofil 3. Lüftspalt 4. Windsperre 5. Wärmedämmung 6. Massive Mauer 7. Insektennetz 8. Aluminiumprofil 9. Bodenplatte

 

Coat House

Hier wurde ein 1949 erbautes Haus in 300 mm Glaswolle eingepackt und mit GFK-Fassadenprofilen verkleidet. Gleichzeitig wurden die alten Fenster durch moderne Konstruktionen mit Dreifachverglasung und hoch isolierenden GFK-Rahmen ersetzt.

Das angewandte Verfahren gewährleistet:

  • Minimierung der Kondenswasserbildung
     
  • Erhöhte Energieeffizienz – Sommer wie Winter
    • Im Winter erhöht die Belüftung durch laufende Trocknung die Wärmedämmung.
    • Im Sommer sorgt der Schornsteineffekt im Lüftspalt für Zufuhr kühler Luft und damit für angenehm kühle Innenräume.
       
  • Verbesserte Geräuschdämmung
    • Mit ihrer guten Geräuschdämmung eignet sich die belüftete Fassade besonders auch für Wohnbauten.
       
  • Vielfältige Möglichkeiten der Fassadengestaltung
     
  • Beim Coat House kamen transluzente GFK-Fassadenprofile zum Einsatz, aber der Gestaltungsfreiheit sind kaum Grenzen gesetzt.


Mehr über das Coat House erfahren Sie hier(PDF)