Armierung

Armierung

Die Armierung ist zwar hauptsächlich für die mechanischen Eigenschaften (Festigkeit, Steifigkeit, Schlagfestigkeit etc.) verantwortlich, beeinflusst aber beispielsweise auch das elektrische Verhalten und ist insgesamt ein wesentlicher Qualitätsfaktor.

Die gebräuchlichsten Verstärkungsmaterialien sind Glasfaser, Kohlefaser und Aramidfaser.

Ein wesentlicher Konstruktionsparameter ist auch die Ausrichtung der Armierung bzw. des Faserverlaufs.

Die Fiberline Composites A/S setzt verschiedene Arten von Rovings, komplexen Geweben und Matten ein.

Bei der Auswahl sind u.a. auch auftretende Querbelastungen sowie ausreichende Lochleibung und Ausreißfestigkeit zu berücksichtigen.

Deshalb werden nicht nur homogen ausgerichtete Rovings, Matten und Gewebe, sondern auch solche mit Querfasern verwendet. Matten und Gewebe mit Faserausrichtungen zwischen 45° und 90° sorgen in erster Linie für erhöhte Ausreißfestigkeit und Querbelastbarkeit.

Durch entsprechende Kombination verschiedener Armierungsmaterialien lässt sich der Profilaufbau gezielt auf die jeweiligen Anforderungen abstimmen.

 

Rovings
 
Glatt  Spinnroving Mock  
 
Matten und Gewebe
 

Endlosmatte mit unregelmäßiger Faseranordnung

Komplexe Matte 0º/90º  

Gewebe plus unregelmäßig angeordnete Fasern

Komplexe Matte mit Diagonalverstärkung 0º/±45º/90º Gewebe plus unregelmäßig angeordnete Fasern

Multiax Matte
0º/±45º                        

Spezialmatten
/Sonderentwicklungen nach Bedarf

     

Als besonderer Korrosionsschutz für aggressive Umgebungen dienen dünne Oberflächenmatten aus Glasfasern, thermoplastischem Polyester oder Acryl. Diese flächendeckend aufgelegten Matten schützen die tragenden Profilbereiche vor Korrosion und damit einhergehenden Festigkeitsverlusten.

Bis auf das geforderte Mindestmaß an Längsfasern bietet das Pultrusionsverfahren volle Gestaltungsfreiheit, so dass die Profile für alle Arten von Belastungen optimiert werden können.

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